Alles beginnt in dir! Ein kleiner Einblick in den Anfang meines Coachings

Wie hatte ich mich eigentlich für dieses Coaching entschieden? Wie bereits erwähnt hatte mich eine Freundin darauf gebracht. Ich hatte dann immer mal wieder davon gelesen und mir die Inhalte angeschaut. Ich muss dazu sagen, es ist ein sehr spirituelles Coaching. Es wird viel mit Meditationen und Visualisierungsübungen gearbeitet. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch nie so richtig mit diesen Themen in Berührung kam bzw. nicht so richtig den Zugang dazu hatte, spürte ich wie sich irgendetwas in meinem Inneren dagegenstellte. Was es war konnte ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht benennen.
Schlussendlich war es aber ein intuitiver Impuls, der mir sagte, mach das jetzt – melde dich dafür an! Und ich bin ihm einfach gefolgt. Rückblickend bin ich mir selbst dafür so unglaublich dankbar, dass ich mir und meiner Intuition vertraut habe.  

Dann begann der erste Tag des Coachings und die ersten Tage und Wochen gingen ins Land. Dann merkte ich nach und nach was es war. Es war mein innerer Kritiker. Auf der einen Seite war ich total euphorisch und voller Neugier, aber zugleich auch voller Skepsis. Er verschaffte sich mit leiser Stimme den Weg in meine Gedanken und gefühlt, gesellte sich direkt im nächsten Atemzug die Angst mit dazu.

„Ob das denn überhaupt was bringt?!“,
„ich bin eben so wie ich bin“ oder der Gedanke
„ach, da wird sich ja vielleicht eh nichts ändern“.

Ich bemerkte wie ich anfangs nur wenigen Menschen davon erzählte – von der Angst geleitet, dass mögliche Zweifel und Abwertungen der anderen in Bezug auf das Coaching meinen inneren Kritiker noch mehr befeuern könnten. 

All die blockierenden Gedanken und negativen Gefühle schwirrten in meinem Kopf herum. Und dass, obwohl ich dem Coaching doch eigentlich so entgegengefiebert hatte. Obwohl da doch so viel Freude war, auf das, was da wohl kommen wird.

„Zu spüren, dass da noch Blockaden sind ist ein unglaubliches Geschenk, denn es gibt uns die Möglichkeit sie anzuschauen und aufzulösen und erst dann kann Veränderung entstehen!“
~ Tanja Wendel ~

In der Anfangszeit fiel es mir unglaublich schwer mich darauf einzulassen, aber ich konnte nichts dagegen machen – da waren sie eben nun – mein innerer Kritiker & meine Angst.
Angst, welche ja per se kein negatives Gefühl ist, sondern ganz im Gegenteil eher ein sehr hilfreiches. Sie ist ein Urinstinkt und besitzt die Gabe uns zu beschützen. Sie sorgt dafür, dass wir uns sicher fühlen und überleben. Und obwohl sie uns ja am Überleben halten soll, sorgt sie paradoxerweise genau dafür, dass wir eben oft die Dinge überhaupt nicht erst versuchen. Wir verharren in den Gegebenheiten, welche uns dann doch oftmals überhaupt nicht glücklich machen und erfüllen. Sie weiß es mit ihrem Geschick zu verhindern, dass wir uns aus unserer Komfortzone hinaus bewegen. Sie suggeriert uns, dass wir eventuell etwas Negatives erfahren könnten. Und genau das ist der Grund weshalb wir meist eher davor zurückschrecken und uns nicht bzw. nur sehr schwer auf etwas Neues oder Fremdes einlassen. Wir bleiben lieber in unserer Komfortzone – der Zone, in der wir vertraut sind, wo wir alles kennen und wo uns vermeintlich keiner und nichts verletzen kann. Doch das Gefühl der Angst war da.

Dann kam ein Moment im Coaching in dem ich eine Methode anwenden sollte, die sich EFT nennt. EFT steht für „Emotional Freedom Techniques“. Mit dieser Methode kann man grundsätzlich eine Harmonisierung des Energieflusses herstellen und so Energieblockaden auflösen. Dies geschieht zum einen durch das Klopfen auf Punkte, welche auf den Meridianen verlaufen und zum anderen dem Fokussieren auf ein problematisches Thema. Dadurch wird automatisch das Energiesystem des Körpers beeinflusst was dann zur Folge hat, dass sich die Energieblockade auflöst und somit auch das Problem auflöst, welches die Folge aus der Blockade war.
Was mich total beeindruckt hat, war, dass diese Methode nicht nur effektiv, sondern auch sehr schnell fühlbare Veränderungen und Ergebnisse herbeigeführt hat. Zu Beginn sollte ich die Angst auf einer Skala von 1 (nicht stark ausgeprägt) bis 10 (sehr stark ausgeprägt) benennen. Dann musste ich drei Durchläufe machen und nach jedem Durchgang neu bewerten. Und so versuchte ich die Angst und diese kritischen Stimmen einfach mal da sein zu lassen. Zu akzeptieren, dass sie da sind und sie ganz bewusst wahrzunehmen und in dieses Gefühl hinein zu spüren. Und was soll ich sagen…nach jedem Durchgang wurde es „leichter“ und nach dem dritten Durchgang lag meine Bewertung deutlich im unteren Drittel, so dass das Gefühl der Angst gar nicht mehr so bedrohlich wirkte. Ganz im Gegenteil. Ich konnte sie dankend annehmen. Sie eher wissend neben mir haben wie eine Art liebevollen Freund oder Freundin, der/die mich ja eigentlich nur beschützen will. Mit diesem Shift eröffnete sich mir eine ganz andere Sicht auf die Dinge und ich bekam das Vertrauen in mich einfach weiter zu gehen. Den Schritt raus aus meiner Komfortzone zu wagen.

Die Erfahrung zu machen, welchen Einfluss meine Gefühle auf mein Leben haben und dass ich selbst die Kontrolle darüber habe, machte einen riesengroßen Unterschied. Ich ganz allein bin in der Lage zu entscheiden wieviel Einfluss ich meinen Gefühlen gebe und was diese mit mir am Ende machen. Alles beginnt in dir! Und ganz genau so war es – es hat begonnen sich etwas in mir zu verändern und auf einmal haben sich die Dinge im Außen auch verändert.

Ich kann dir nur sagen, dass sich der Schritt aus der Komfortzone hinaus lohnt. Ganz egal vor was dich die Angst vermeintlich versucht abzuhalten, denn du kannst nur gewinnen – nämlich an Erfahrung. Und ganz egal was andere möglicherweise über dich denken könnten – es sollte dir egal sein! Denn es ist ganz egal was du machst oder auch nicht machst – du wirst immer bewertet – so oder so.  Am Ende ist es doch wichtig, dass du deinen Weg gehst. Denn für keinen anderen sollten deine Träume und Ideen so wichtig sein wie für dich!

Sicherlich erfordert es Mut sich der Welt so zu zeigen wie man wirklich ist, da wir uns dadurch öffnen und automatisch auch verletzbar machen. Doch ist es nicht gerade eine der wertvollsten Erfahrungen, die wir machen können, dann auch diesen Menschen in unserem Leben zu begegnen bzw. in unser Leben zu ziehen, welche uns gerade deswegen und um unser selbst willen wertschätzen?!

Kennst du Situationen in denen dich deine Angst in deiner Komfortzone hält? Wenn du Lust hast, schreib mir, ich freue mich von dir zu hören.

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag,
Deine Tanja ❤️

#selfreflection #personalgrowth #movingforward #livelifetothefullest #journeywithyourself #thoughts #gedanken #emotions #fear

Bild von Jackson David auf Pixabay

1 Kommentar

  1. Ein gewisses Maß an Selbstzweifel hat wohl jeder. Solange diese nicht die Überhand behält ist es auch nicht weiter schlimm.
    Wenn die Zweifel überwiegen, bzw Unzufriedenheit aufkommt, sollte man etwas ändern. Dabei spielen Komfortzone und innerer Schweinehund eine Rolle. Beide sollte man überlisten und einfach NEUES ausprobieren.

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