Gedanken erschaffen deine Realität

Jetzt ist es gerade knapp eine Woche her als ich meinen Blog veröffentlicht habe und diese erste Woche „online“ war – und das hatte ich ehrlicherweise überhaupt nicht erwartet und wohl auch unterschätzt – eine kleine emotionale Achterbahnfahrt.

Von himmelhochjauchzend bis hin zu, zu Tode betrübt. Ich war so happy und stolz mit meinem Blog online zu gehen und auch so unglaublich dankbar über den Zuspruch, und all die lieben Worte & Nachrichten, die mich erreicht haben. Das hat mich total geflasht und ich freute mich so sehr und konnte es kaum abwarten einen neuen Text zu schreiben.

Doch dann legte sich auf einmal ein Gefühl auf meine Schultern, welches mich auf den Boden zu drücken schien. Uff, was eine Last und ich spürte wie das Glücksgefühl den Platz räumte. Es machte Platz für eine Art Niedergeschlagenheit. Und meine Welt verdunkelte sich. All die bisherigen Texte hatte ich immer „einfach“ so geschrieben. Alles schien von ganz alleine und mit solch einer Leichtigkeit auf das Papier bzw. den Bildschirm zu kommen. Ich schrieb einfach meine Gedanken und Gefühle herunter.

Doch dann war es auf einmal ganz anders. Ich kam überhaupt nicht ins Schreiben. Meine Worte flossen nicht einfach so aus mir heraus und ich war vollkommen verkopft und blockiert. Ich machte mir auf einmal so unfassbar viele Gedanken. Machte mir auf einmal einen unglaublichen Druck. Druck, dass ich doch jetzt bald wieder etwas schreiben und „abliefern“ muss. Es wird doch schließlich erwartet, wenn man sowas angeht, dass man da regelmäßig was Neues postet. Und ich konnte mir in allen Farben für einen kurzen Moment ausmalen, wie das wohl für berühmte Musiker oder Schauspieler nach einem erfolgreichen Hit oder einer preisgekrönten Filmrolle der Fall sein muss, wenn diese dann ans nächste Projekt ran müssen. Und ich schreibe „nur“ einen Blog 😊

Aber mal ganz ehrlich – wer erwartet das denn eigentlich von mir? Ich selbst? Machte ich mir diesen Druck etwa selbst? Ja, irgendwie schon. Ich dachte die anderen erwarten das doch jetzt. Ich hatte all den Gedanken und negativen Gefühlen, welche mir so viel Energie raubten, so viel Raum gegeben, so dass ich völlig blockiert war und meine Gefühlswelt auf einmal von jetzt auf gleich von Positiv in Negativ umschwang – wie ein Tempoanzeiger von 100 auf 0.

~ GEDANKEN ERSCHAFFEN DEINE REALTIÄT ~

Als mir das klar wurde, habe ich mich aktiv versucht aus der Situation herauszunehmen. Mit dem Ziel wieder bei mir anzukommen – ganz bei mir. Habe versucht mir das Ganze so anzuschauen, als wäre ich ein Beobachter von außen. Dadurch bekam ich einen objektiven Blick auf das Ganze – frei von den ganzen Gedanken und Emotionen. Dann machte ich mir nochmal bewusst „hey ich schreibe diesen Block in erster Linie für mich und weil es mir Spaß und Freude bereitet!“ Das ist das was zählt. Wenn es anderen gefällt, freue ich mich natürlich sehr, aber erst einmal mache ich das ganz alleine für mich. Denn hey, jetzt mal ehrlich – es ist auch ganz egal was wir machen wir werden immer bewertet! Und als ich wieder meinen Weg zurück zu meiner inneren Ruhe und in meine Mitte gefunden hatte, kam auch wieder die Freude und die Leichtigkeit in mir zurück.

Und am Ende bin ich total dankbar darüber, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Ich habe es geschafft, all meinen Gedanken und Gefühlen, welche mich so blockiert haben, eben nicht den Raum zu geben wie ich es wahrscheinlich früher noch getan hätte.
Ganz im Gegenteil, ich habe meine Gedanken verändert und dadurch hat sich auch meine Gefühlswelt wieder verändert – ganz automatisch!

Negative Gedanken erzielen nie ein positives Ergebnis! Dieser Turn in meinem Kopf war so kraftvoll und das Wissen darüber, dass ich ganz alleine darüber bestimme, wieviel Macht ich meinen Gedanken & Gefühlen gebe und wieviel Macht diese wiederum auf mein Handeln etc. haben ist so unendlich wertvoll!  

In diesem Sinne wünsche ich dir noch einen wundervollen Sonntag!
Deine Tanja ❤️⠀

#selfreflection #personalgrowth #movingforward #livelifetothefullest #journeywithyourself #thoughts #gedanken #emotions

Photo by DJ Johnson on Unsplash

1 Kommentar

  1. Es ist doch dein Blog hier und wenn du schreiben willst, dann schreibe, wenn nicht, dann nicht.
    Für mich ist Blog GEDANKENABLADE. Ich schrieb es auf und dann ist es raus aus dem Kopf und belastet mich nicht.
    Mein Blog.
    Was du aus und mit deinem machst ist dir überlassen.

    Gefällt mir

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